Posts Tagged 'Lizenzierung'

Microsoft Deep Dive Licensing WS

Der erste Deep Dive Workshop hat vor einer Woche in unserem Trainingscenter in Freiburg stattgefunden. Die max. Teilnehmerzahl wurde erreicht, der Workshop somit ausgebucht. Auf Basis der Feedbackbögen haben die Teilnehmer den WS mit 96% bewertet. 

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Leitwerk SAM TEAM wächst: Ressourcen & Portfolio

Das SAM Team der Leitwerk AG wächst weiter: Eine weitere Ressource durchläuft seit Oktober diesen Jahres die ca. 12 Monate dauernde Basis Ausbildung zum SAM Junior & License Consultant.
Für Q1 2015 konnte eine weitere Verstärkung mit langjähriger Praxiserfahrung für den Standort Karlsruhe gewonnen werden.
Zusätzlich wird aktuell in die Ausbildung von 2 weiteren technischen Mitarbeitern im Bereich Discovery, Inventory und License Intelligence Systemen investiert.

Alle Team Mitgleider erhalten neben den erforderlichen SAM & Licensing Zertifizierung weiterführende Ausbildung u.a. zu ITIL v3, PRINCE2 und div. Softskills.
Um den Titel „Senior Consultant“ zu erreichen, müssen die Berater(innen) neben mind. 5 Jahren SAM Praxiserfahrung, eine anspruchsvolle Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer KPMG bestehen (KPMG SAM Expert), welche im Vorfeld ein umfangreiches Studium und Trainingsmaßnahmen erfordert. Die Prüfung muss mind. alle 24 Monate erneut abgelegt werden, um die Zertifizierung aufrecht zu erhalten.
„Mit diesen umfangreichen Investitionen in unsere Berater, können wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Kompetenz und Qualität, und somit maximalen Mehrwert und Sicherheit bieten“

Microsoft veröffentlicht neues Lizenzmodell für Windows Desktop OS

imageMicrosoft hat eine grundlegende Neuerungen im Lizenzmodell für das Windows Desktop Betriebssystem veröffentlicht.
Erstmals in der Geschichte von Windows ist die Lizenzierung pro Benutzer möglich.
Betrachtet man die Entwicklung des Nutzungsverhaltens bei den Usern (in der Regel greifen User von immer mehr Geräten auf IT Services zu), eine logische Konsequenz von Microsoft.

Allerdings stellt man bei genauer Betrachtung schnell fest, dass die „per Device“ Lizenz noch nicht ganz vom Tisch ist. Computer die Windows auch lokal ausführen können, benötigen nach wie vor eine qualifizierende OEM Lizenz, welche an das Gerät (die Hardware) gebunden ist.
Auch trifft die Bezeichnung „Lizenz“ nur bedingt zu, vielmehr handelt es sich um eine SA – Software Assurances die einem User zugewiesen wird. Im Vergleich zur klassischen Lizenz besteht kein unbefristet Nutzungsrecht (perpetual License), sondern ein mit der Laufzeit der SA verknüpftes Nutzungsrecht.

Die Windows „User“ SA ist vorerst nur im Bundle mit der Microsoft ECS „Enterprise Cloud Suite“ erhältlich, welche auch Office 365 und EMS „Enterprise Mobility Suite“ beinhaltet.
MS schafft so neue Anreize, um sich dem Thema „Cloud“ aus anderen Motiven zu nähern.

Die Beschaffung von ECS ist vorerst nur innerhalb eines EA „Enterprise Agreement“ Vertrag möglich. Abhängig von bereits vorhandenen Lizenzen steht die Suite als „ECS Add-on“ oder „ECS USL“ (User Subscription License) zur Verfügung.
Wie alle Software Produkte die innerhalb eines EA beschafft werden, ist die bereits erwähnte SA „Software Assurance“ grundsätzlich enthalten. Diese muss alle 3 Jahre mit dem EA Renewall verlängert werden.
Bei den User basierten „Hybrid-Cloud“ Lizenzmodellen (z.B. Office365, Visio for O365 usw) ist im Vergleich zu den alten Device basierten „on-Preise“ Modellen die Nutzung fest an die SA gebunden. Dies bedeutet u.a. eine festere Bindung an die MS Verträge, sowie Verlust in der Flexibilität beim Vertragsmanagement und Verhandlungen mit dem Hersteller. Allerdings sollte dies für die meisten Unternehmen, die sich strategisch für einen EA entschieden haben, nicht allzustark ins Gewicht fallen.

Für das Lizenzmanagement (LM) bedeutet das neue Lizenzmodel unter Umständen einige organisatorische Herrausforderungen. Wie weitreichend diese sind, hängt von dem Reifegrad des aktuellen LM und des eingesetzten SAM Tools ab.

Fazit: Das neue Lizenzmodell kann für viele Unternehmen ein großes Einsparpotential bei gleichzeitigem Mehrwert bedeuten, sollte jedoch aus strategischer Sicht sorgfältig analysiert und individuell betrachtet werden. In vielen Fällen könnte sich das Model langfristig auch als Fehlentscheidung entpuppen.
Wie immer empfiehlt es sich neben dem „Lizenzverkäufer“ (LAR/LSP) des Vertrauens einen unabhängigen Berater zu konsultieren.

MS Link

Lizenzmanagement Praktiker Workshop + Microsoft Lizenzierungs-Update am 29.09.2014

Termin: 29.09.2014 *Garantietermin* / 13.01.2015
Ort: CONNECT Schulungscenter, 79108 Freiburg, Bebelstr.17
Dauer: 1 Tag
Zeiten: 9:00 – 16:30 Uhr
Preis: 580,-€
Referent: Marcel Lepkojis

Zielgruppe: Lizenzmanager, SAM Praktiker

Inhalte:
1. Lizenzmanager im Mittelstand (Allgemeine Herausforderungen und Lösungsoptionen im Lizenzmanagement)
– Einleitung: Status License Compliance und SAM am Markt
– Aufgaben & Pflichten des Lizenzmanagers / Abgrenzung
– Interne Positionierung
– Spezielle Herausforderungen im Mittelstand + Lösungsoptionen
– Erforderliche technische, soziale, organisatorische Kompetenzen
– Werkzeuge und Arbeitsmittel für das Software Asset Management
– Erforderliches Maß „Herstellerspezifisches Lizenzierungs – Knowhow“ und Alternativen
– Strategisches Lizenzmanagement (SAM 2.0)
2. Update Microsoft Lizenzierung 2014 + Ausblick 2015/2016 „alles neu“
– Windows Desktop Betriebssysteme (Änderungen SA & Upgradepfad)
– Lizenzierung von virtuellen Desktops
– Windows Server 2012R2 External Connector
– Update „Qualifizierte Geräte“ in einem Lizenzvertrag (BYOD, Externe Nutzer, Erfüllungsgehilfen …)
– Ausblick: Umfassende Umstellung der bisher bekannten Microsoft Vertragsmodelle (das Ende von Select+, EA, EAS…)

Zusammenfassung und Diskussion

Schriftliche Anmeldung an: schulung@it-connect.de

Microsoft Licensing Deep Dive Workshop für Fortgeschrittene am 25.02.2015

Termin: 25.02.2015
Ort: CONNECT Schulungscenter, 79108 Freiburg, Bebelstr.17
Dauer: 1 Tag
Zeiten: 9:00 – 17:00 Uhr
Preis: 600,-€
Referent: Marcel Lepkojis

Zielgruppe: Personen mit vorhandenem Microsoft Lizenzierungs-Wissen (Basis/MLP/)
Bei einem Audit ist es meisten nicht die einfache Differenz zwischen installierter und lizenzierter Software, die für negative Überraschungen sorgt. Selbst nutzungsabhängige Themen wie „Virtualisierung“ oder „Serverbasierte Anwendungen“ sind mittlerweile großflächig am Markt durchgedrungen, und werden nur noch selten als „Unterlizenzierung“ identifiziert.
Es liegt in der Natur eines jeden Prüfers, etwas aufdecken zu wollen: Wird man in den oberen Schichten nicht fündig, wird tiefer gegraben.
Zunehmend decken Audits Missstände in Bereichen auf, deren Lizenzbedingungen seit Jahren existieren, in der Praxis jedoch kaum beachtet, und vom Hersteller bisher „großzügig“ ausgelegt wurden. Hintergrund für die großzügige Auslegung waren zu einem unklare Formulierungen in den Produktnutzungsrechten, zum anderen die Tiefe des erforderlichen technischen Knowhows.

Auf Fragestellungen dieser Art, sollte man in Zukunft vorbereitet sein:
• wie verteilen Sie Ihre Druckertreiber?
• wird der Tonerstand Ihrer Druckers angezeigt/überwacht?
• wie erhalten Ihre Netzwerkgeräte wie z.B. Switche, Sensoren, Drucker usw. eine IP Adresse?
• werden Jobs direkt oder stapelweise in die SQL Datenbank transportiert?
• Welche Sanktionen oder technische Regulierungen wird für den Zugriff auf System XY angewendet?
• Welche Funktionen sind innerhalb der Exchange Benutzerpostfächer aktiviert?
• uvm…

Fehlt Ihnen bei einer dieser Fragen der logische Bezug zur Microsoft Lizenzierung?
Dann wird Ihnen dieser Deep Dive Workshop wertvolles Wissen vermitteln, um Ihre Aufgaben als Lizenzmanager noch kompetenter zu meistern.

Inhalt:

• Device CAL Modell – wann brauche ich eine CAL ?
• Disaster Recovery Rights (Server)
• Failover-Server Rights (SQL 2008-2012R2, 2014)
• Backup & Replication Tools aus Sicht der MS PUR
• Pooling/ Update der Multiplexing Politik bei SQL
• Externe Zugriffe – Definition, Abgrenzung, Lizenzoptionen (WinServer)
• SA – License Mobility – Definition, Abgrenzung, Regeln
• Roaming Use Rights
• Office365E-x zur Lizenzierung bei lokalem Einsatz

Produktkategorien: Windows Server, SQL, Office

Die Erläuterung der Themen erfolgt anhand von Fallbeispielen, Simulationen und Praxis-Berichten aus SAM Projekten.

SAM Beitrag von CONNECT bei Event „Zukunft nach XP“ am 20.03.14

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Referent: Holger Kischlat (Connect – SAM Account Manager)

Neue Definition des Qualifizierten Desktops (neu: Qualified Device) in neuen EA Enrollments

1. Die Definition des QD (Qualified Desktop) hat sich massgeblich verändert: QD wird nun mit „Qualified Device“ beschrieben. Die Definition beinhaltet nun alle Devices die (egal wie) auf eine VDI / TS Umgebung (also Virtuelle Desktops oder Terminalserver) zugreifen können. Des weiteren sind nun auch Devices zu zählen die nicht Eigentum des Lizenznehmers sind, sich jedoch auf dem Firmengelände befinden und Zugriff auf die IT Infrastruktur haben (bedeutet auch das Thema „Bring your own device“ hat nun direkte Auswirkung auf den EA Vertrag, Ipads, Tabletts, ggf. sogar Smartphones sind im True-up Prozess zu berücksichtigen)
Ab wann Sie von dieser Regelung betroffen sind, hängt vom Zeichnungstermin, bzw. Versionsstand Ihres laufend EA Enrollments ab.

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Gesetzesänderung: Steuerliche Betrachtung von HUP – Home Use Program

Der Bundestat hat eine Gesetzesänderung im Rahmen des Gemeindefinanzreformgesetzes beschlossen, die unter anderem auch die steuerliche Betrachtung von Home Use Programmen (HUP) bundesweit einheitlich regelt und somit auch das Microsoft HUP für Office (SA Benefit) betrifft. Der Bundesrat hat dieser Gesetzesänderung am 30. März 2012 zugestimmt. Die Gesetzänderung wird mit Wirkung vom 1. Januar 2012 in Kraft treten. Im Zuge der Gesetzesänderung wurde die Steuerbefreiung für unentgeltlich oder verbilligt überlassener Software beschlossen. Konkret bedeutet dies, dass HUP ab dem Inkrafttreten des Gesetzes vom geldwerten Vorteil befreit wird, indem die Steuerbefreiungsvorschrift innerhalb des § 3 Nr. 45 EStG erweitert wurde. Durch die Erweiterung wird der geldwerte Vorteil des Arbeitnehmers aus der privaten Nutzung von System- und Anwendungsprogrammen, die ihm vom Arbeitgeber unentgeltlich oder verbilligt überlassen werden, steuerfrei gestellt. Bisher war die Überlassung von Software nur dann steuerfrei, wenn sie auf einem betrieblichen PC installiert war, den der Arbeitnehmer privat nutzt. Durch diese Neuregelung gilt die Steuerfreiheit auch für Software ohne Hardware.
 
Weitere Informationen zur Gesetzesänderung können Sie der Bundestagsdrucksache BT-Drs. 17/8867 auf der Webseite des Deutschen Bundestages sowie der Bundesratsdrucksache BR-Drs. 114/12 auf der Seite des Deutschen Bundesrates http://www.bundesrat.de entnehmen.
 
Für weitere Details und Auslegung der Gesetzesänderung wenden Sie Sich bitte an Ihren Steuerberater.

Quelle: Microsoft Kundenanschreiben

Microsoft SQL Server: Neue Lizenzierung und Editionen

SQLAm 27. und 28. Februar wird in Köln die neue SQL Server Version 2012 gelauncht. Neben den neuen Produktfeatures ändert sich auch die Lizenzierung und die Editionen.

Da für die Lizenzierung nur die PUR (Product Use Rights) und Productlist einen rechtsverbindlichen Charakter haben, gilt es bis zur endgültigen (belastbaren) Aussage abzuwarten. Microsoft hat jedoch schon einige Informationen den Partnern zur Verfügung gestellt, welche wir Ihnen in kompakter Form zusammengestellt haben.

Zu den Änderungen innerhalb der Editionen:

SQL Server 2008R2 SQL Server 2012
Standard Edition (SE) Standard Edition (SE)
Enterprise Edition (EE) Enterprise Edition (EE)
Business Intelligence Edition (BI)
Datacenter Edition (DC)
Web Edition Web Edition (nur über SPLA)
Developer Edition Developer Edition
Express Edition Express Edition
Compact Edition Compact Edition
Workgroup Edition
Small Business Edition

 

Die wichtigsten Änderungen in der SQL Server Lizenzierung:

– Die Lizenzierung “per Processor/CPU” wird auf “per CORE” umgestellt.  

– SQL Server Enterprise Edition wird es nicht mehr im Server/CAL Modell geben (Transition Phase bis Mitte 2012)

– SQL Server Business Intelligenz Edition wird es nur im Server/CAL Modell geben

– Für virtuelle Umgebungen werden 2 Optionen angeboten:
1. Individual Virtual Machine
2. Maximum Virtualization (SA – Software Assurance erforderlich)

Bei Detail Fragen steht Ihnen unser SAM Team gerne beratend zur Seite.
Alternativ können wir entsprechende Dokumente (engl.) zur Verfügung stellen.

Marcel Lepkojis – SAM Senior Consultant/ Teamleiter SAM

MICROSOFT Produktnutzungsrechte = Komplett überarbeitet

Kunden die Ihre Microsoft Lizenzen über einen Volumenlizenzvertrag erwerben, müssen sich an die entsprechenden Lizenzbestimmungen halten, die aus den 3 folgenden Dokumenten hervorgehen können:

– Microsoft Volumenlizenzvertrag
– Microsoft Produktliste
– Microsoft Produktnutzungsrechte [PUR]

Letzteres Dokument erhält 1 x pro Quartal eine Aktualisierung. Die aktuelle Oktober Ausgabe der PUR wurde im Aufbau und Format komplett überarbeitet. Ein passender Vergleich: Erinnern Sie sich an den Umstieg von Office 2003 auf Office 2007?

Die aktuell PUR finden Sie hier.